23. Juli 2019

Bericht zur DHM Rudern in Hamburg

Auf der malerischen Regattabahn Hamburg-Allermöhe fanden vom 29. bis 30. Juni die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) im Rudern statt. Parallel dazu wurden die Deutschen Großbootmeisterschaften ausgetragen. Die Universität Stuttgart war auf beiden Wettkämpfen mit insgesamt 11 AthletInnen vertreten.

Simon Kramm und Moritz Korthals, ein eingespieltes Team im Zweier ohne Steuermann, waren auch dieses Jahr wieder am Start. Ein solcher Zweier erfordert Teamwork und Feingefühl, weil jeder Sportler nur ein Ruder in der Hand hält. Simon und Moritz hatten sich mit Silber im vergangenen Jahr für die European University Championships (EUC) 2019 in Schweden qualifiziert. Auch dieses Jahr haben sie sich wieder mit sicheren Schlägen ins A-Finale gerudert. Dort mussten sie sich mit einem 4. Platz geschlagen geben.

Aus der Frauenmannschaft war ein Doppelvierer mit Annelie Gering, Pauline Reichert, Sonja Arnold-Keifer und Laura Friedl am Start. In dieser Bootsklasse hält jede Sportlerin zwei Ruder in der Hand.

Das neu zusammengesetzte Team verpasste im Hoffnungslauf um einen Platz den Einzug ins A-Finale, in dem nur die besten 6 Boote mitfahren dürfen. Das B-Finale konnten sie aber mit einem starken Rennen für sich entscheiden.

Am Sonntag war die Königsklasse der Riemenboote angesagt: Der Achter. Im Team mit Regensburg und Passau wollten Annelie, Sonja und Laura auch hier die Uni Stuttgart vertreten. Die Mädels saßen am Wochenende zum ersten Mal gemeinsam im Boot. Trotzdem konnten sie sich über den Vormittag fürs A-Finale qualifizieren. Als jedoch später am Tag der Wind übers Wasser peitschte und die Wellen über die Bordwand brachen, entschied sich die Regattaleitung den Wettkampf abzubrechen. Die Finals konnten also leider nicht mehr ausgetragen werden.

Zum Seitenanfang